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Gelb sind nun die Wiesen


beobachtet und  fotografiert an seinen Bienenständen
Haverforths Wiesen und Alte Zufahrt
von Viktor Pöhlitz
Septemberwald
im Spätsommer

Mit dem Sommer erscheint das Habichtskraut

Im Hochsommer blüht der Hornklee

Kreuz - Jakobskraut zu unrecht in Verruf

Rainfarn, ein kleiner Ausreißer

Wenn flirrend die Hitze über den Wiesen steht, dann blüht hier in der Landschaft das Habichtskraut. Es erscheint nach der Heuernte und blüht bis in den frühen Herbst hinein.
Sie gehört zu einer Gruppe von Wiesenblumen und Kräutern welche eines gemeinsam haben, ihre Blüten sind gelb.
Ich habe beobachtet, dass Honigbienen in der Landschaft gelbe Blüten bevorzugt anfliegen. Hier zeigt sich in wunderbarer Weise, wie Blüten und blütenbestäubende Insekten in der Evolution aufeinander eingegangen sind. So sind andererseits die überwiegend von den Fliegenartigen besuchte Blüten weiß und von doldenförmiger Struktur.
Wenn ich hier davon berichte, dass die Honigbienen gelbe Blüten bevorzugt anfliegen, dann darf in diesem Zusammenhang der Geruch dieser Blüten nicht unerwähnt bleiben. Rieche einmal an einer Blütendolde der Scharfgabe und zum Vergleich an der Blüte des Löwenzahn. Ich gehe davon aus, dass die Honigbiene ihre Trachtquellen auch vom Geruch her unterscheidet.
Etwa zur gleichen Zeit blüht drüben an der Kanalböschung das Kreuz - Jakopskraut in großen Schlägen.
Über das Kreuz Jakobskraut wird in letzter Zeit viel berichtet. Es wird berichtet, dass die giftigen Supstanzen seiner ätherischen Öle auch im Honig zu finden seien. Nun von meinen Bienen hat sich noch keine beklagt, im Gegenteil das Kreuz Jakobskraut wird fleißig beflogen.
Bedenken wir einmal die Menge die nötig ist bis der Honig für den menschlichen Verzehr verdorben ist, dann steht das in keinem vernünftigen Verhältnis zum Vorkommen dieser Trachtpflanze im Flugradius meiner Bienenstände.
Was aber ist mit all den Umweltgiften denen unsere Trachtpflanzen ausgesetzt sind? Die These das unsere Bienen diese Gifte und Stäube bei der Honigbereitung ausfiltern würden, kann so nicht richtig sein, finden sich doch eine ganze Reihe von Mineralien im Honig wieder. Wie die Bienen nun zwischen dem Menschen schädlichen und nützlichen Mineralien unterscheidet bleibt wohl für immer das Geheimnis der alles wissenden Imker.

Im Hochsommer erblühen die Haverforths Wiesen im Gelb des Hornklee

Neben dem Weißklee, vereinzelt auch Rotklee ist es der Hornklee als dritte Kleeart welche die Honigbienen hier in den unter Naturschutz stehenden Feuchtwiesen befliegen. Der Hornklee liefert reichlich Nektar und Pollen.

Jetzt beginnt das Bienenvolk damit sich auf den Winter vorzubereiten, es werden mehr und mehr langlebige Winterbienen erbrütet. Diese beteiligen sich nicht an den Arbeiten im Bienenstock. Siefliegen auch nicht hinaus um Nektar einzusammeln. Ihre Bestimmung liegt in der Zukunft. Wenn nach einer langen Winterpause, das Bienenvolk zu neuem Lebenerwacht, dann sind es diese Winterbienen welche die neuerliche Generation von Arbeitsbienen erbrütet, den ersten Pollen aus der Weidenblüte hereinträgt.

Jetzt im Sommer braucht das Bienenvolk eine ausreichende Pollentracht, der Hornklee gehört dazu.



Von Anfang Juli bis in den September hinein blüht an den Wegrändern meiner Bienenstände der Rainfarn.
Einst kam er als Heilpflanze, man nennt ihn auch „Wurmkraut“ über die Klostergärten nach Mitteleuropa. Wenn wir den Rainfarn heute noch zu den Neophyten zählen, dann sollten wir doch bedenken, dass seine Stellung innerhalb der heimischen Pflanzengemeinschaft keineswegs schädigend  sondern eher bereichernd wirkt. Einmal an einem sonnigen leicht basischen Boden angesiedelt, breitet er sich über seine Krichwurzeln rasch aus.
Er zählt zu den Wirtpflanzen verschiedener Schmetterlingen und Nachfaltern. Seine Nektarien sind für alle Insekten leicht erreichbar und wird nicht nur von den Honigbienen gern beflogen. Für diese stellt er vor allem einen guten Pollenspender da.
Getrocknet ergibt die krautige Pflanze einen ausgezeichneten Rauchtabak für die Imkerpfeife.