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Impressum
Kleewiesen und Lindenalleen


beobachtet und  fotografiert an seinen Landschaftsbienenständen
Hanfteich und Haverforths Wiesen
von Viktor Pöhlitz
Gelbe Wiesen
im Hochsommer

Die Lindenallee hinüber zur Emsaue

Der weiße Klee auf den Haverforths Wiesen

An den Kanalböschungen blüht die Luzerne

Die Kornblume an den Ackerrändern

Vorbei an den Haverforths Wiesen bis hin zu den Emsauen bei Saerbeck zieht sich eine herrliche kilometerlange Lindenallee.
Wenn wie hier die Linde sprichwörtlich mit den Füßen im Wasser steht, geht der Imker kaum einmal leer aus. Zumindest habe ich noch nicht erlebt, dass die Lindentracht komplett ausgefallen währe.
Rund um Saerbeck stehen hunderte alter Sommer- bzw. Winterlinden. Sie blühen von etwa Mitte Juni bis Mitte Juli. Von der Lindentracht profitieren vor allem die Völker am Hanfteich. Die Linden am Hanfteich sind noch nicht so alt wie jene auf der abgebildeten Allee, aber zur Dorfmitte hin stehen noch bisher ungezählte uralte Linden.
Die Auenlandschaft entlang der Ems dient zugleich dem Hochwasser- wie auch dem Naturschutz. Zahlreiche Feuchtwiesen schließen sich nach Norden hin an. Sie stellen zugleich die größten Naturschutzflächen des Landkreises Steinfurt da.
Hier ist Imkerei zugleich auch aktiver Naturschutz.
Auf den Haverforths Wiesen blüht nun der Klee
Drüben auf der anderen Seite der Wiese beginnt die Hofeinfahrt zu einem alten Bauernhof, dort stehen etwa 30 prächtige Linden links und rechts des Weges. Ich habe mich schon oft gefragt, wer wohl älter ist, der Hof oder die Linden. Ich schätze die Bäume wurden gepflanzt als der Hof erbaut wurde.
Die Wiesen sind, wenn es über 22 Grad warm ist und nicht zu trocken, eine herrliche Trachtquelle für meine Bienen. Hier kann die Carnica zeigen was in ihr steckt, auf Grund ihrer Rüssellänge kann sie diese Tracht gut nutzen.
Ich beobachte zu dieser Zeit auf den Wiesen aber auch einen sehr intensiven Beflug durch die Stein bzw. Ackerhummel, Schmetterlinge und zahlreiche Wildbienen.
Aber es gilt das schon beim Löwenzahn gesagte: Niemals steht der Klee so dicht, dass er alles andere unter sich ersticken würde. Mehr dazu auf der nächsten Seite.
Drüben an der Kanalböschung blüht die Luzerne
Es sind jetzt wohl 7 - 8 Jahre her, dass der Dortmund - Ems - Kanal ausgebaut wurde. Die Verbreiterung machte es nötig, dass zahlreiche sehr alte Bäume gefällt wurden. Dafür wurden neue Bäume und Sträucher in grosser Vielfalt angepflanzt. Die Böschungen wurden mit einer Saatmischung begrünt, welche auch die mehrjährige Luzerne hervorbring. Ihre tiefen Wurzeln stabilisieren das Erdreich der Böschungen rasch.
Die Luzerne gehört zu den Kleearten und ist sehr ausdauernd. Sie treibt nach der Maht rasch wieder durch und blüht erneut. Sie wird hauptsächlich von Hummeln besucht. Schmetterlinge Wildbienen und die Honigbiene konnte ich ebenfalls beobachten.Im Flugbereich meines Landschaftsbienenstandes Alte Zufahrt steht sie in so großen Beständen zur Verfügung, dass ich mir einen beträchtlichen Nektareintrag aus ihr durchaus vorstellen kann. Zu schleuderbaren Ergebnissen bin ich allerdings noch nicht gekommen. Polleneintrag kann keines meiner Fotos belegen.
Die Kornblume ist einer der ältesten Trachtpflanzen überhaupt.
In meiner Kindheit, ich erinnere mich noch genau, waren die Kornfelder blau. Wir pflückten einen Arm voll dieser Blumen und brachten sie heim zu unserer Mutter. Da wir acht Kinder waren, wusste Mutter schon bald nicht mehr wo hin mit all dieser Zuneigung. Sie lehrte uns daraus kleine Krenze zu pflechten. Oft nahmen wir eine Decke und den Kinderwagen mit und machten bei Streuselkuchen und kalter Milch eine kleines Picknick am Wegesrand.
Ich habe mich sehr gefreut, als die Landwirte in der Bauerschaft rund um den Immenbusch diese Pflanze am Feldrand wieder duldeten, nicht nur der Bienen wegen.
Die Bienen besuchen sie ausgesprochen intensiv. Der eingetragene Pollen schimmert ein wenig porzelanartig hellblau.
Hummeln konnte ich bisher auf ihr noch nicht fotogarfieren, dafür allerdings zahlreiche Schmetterlinge.