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Wenn Rapsfelder blühen


beobachtet und  fotografiert in der Landschaft zwischen
Wilder Garten und Haverforths Wiesen
von Viktor Pöhlitz

Der Rapsanbau stellt die größte Kulturtracht da

Massentracht, reich an Pollen und Nektar

Die Hummel aber bleibt auf ihrer Wiese

Nach der Bestäubung bilden sich kleine Schoten

Obstbaumblüte

Rapstracht ist Massentracht


Es gibt unzählige unbestreitbare Studien die einen Mehrertrag beim Rapsanbau durch den Beflug von Honigbienen belegen. Dies gilt um so mehr je größer die Anbauflächen sind.


Der Trend hin zu dem Einsatz von Biodiesel wird die Anbauflächen für Raps bei uns in den nächsten Jahren eher noch vergrößern. Allerdings wird dabei gern übersehen, dass das meißte in Deutschland verarbeitete  Rapsöl aus Kanada und den USA stammt. Möglicherweise aus genveränderten Sorten.


In den Entwicklungsländern werden derzeit Abertausende Hektar von Regenwald unwiederbringlich zerstört, um Ölpalmen und Zuckerrohr anzubauen.


Größte Abnehmer dieser Planzenöle und Flüssigzucker sind die Industriestaaten, hier wird aus dieser apokalyptischen Umweltzerstörung nachhaltig erzeugte wiederverwertbare Energie, wir alle sollten uns der Verantwortung für die gesamte Schöpfung bewußt sein. Auf weitere Aspekte von Monokulturen gehe ich noch ein.

Raps liefert große Mengen an Pollen


Kaum eine Tracht liefert dem Bienenvolk diese Mengen an Pollen. Dies wiederum fördert die Schwarmstimmung im Volk beträchtlich.

Wer in den Raps wandert sollte eine auf diese Massentracht abgestimmte Betriebsweise beherrschen.


Der Nektarneintrag kann bei entsprechender Witterung so gewaltig sein, dass die Brutwaben schnell verhonigen. Es ist daher erforderlich vorrausschauend reichlich Raum zu geben.

Die Honigbienen ziehen in dieser Tracht spielend die benötigen Waben aus Mittelwänden aus. Es ist nicht notwendig ausgebaute Waben über Winter aufzubewahren.


Hier auf dem leichten sandigen Böden des Tecklenburger Landes ist der Honigertrag nicht so immens wie in der Soester Börde wo ich einige Jahre meine Völker im Raps stehen hatte. Dort hat es einen schweren Lehmboden bei ausreichender Bodenfeuchte.


Der geerntete Honig ist von weißlicher Farbe und kandiert sehr schnell.

Rapsanbau in mehreren Sorten


Durch den Anbau von verschiedenen Sorten wird die Blütezeit und damit auch die Ernte über mehrere Wochen verteilt. Es lohnt sich mit dem Landwirt zu sprechen und sich danach zu erkundigen.


Die Landwirte der Soester Börde gehen gerne Partnerschaften mit ihren Imkern ein. Stellen einen Standplatz zur Verfügung, erwarten dann aber auch, dass der Imker pünktlich mit einer ausreichenden Anzahl von Völkern erscheint und bis zu Ablühen der Klturen vor Ort bleibt. Nur dann kann er mit einem Mehrertrag rechnen.


Es ist wichtig, dass der Imker sich mit dem Anbau von Raps vertraut macht, damit er für den Landwirt einen kompetenten Gesprächspartener darstellt.


Bedenkenträger unter den Imkern sollten besser zuhause bleiben anstatt dem Landwirt durch den erhobenen Zeigefinger zu zeigen, dass er Angst um das Wohlergehen seiner Völker hat.


Besser ist die genaue Kenntnis der verwendeten Spritzmittel und deren Gebrauchsanweisung anzusprechen.

Als Naturschützer die Schattenseiten sehen


Als angargierter Naturschützer möchte ich noch auf folgendes hinweisen. Paps zieht als ergiebige Massentracht sehr viele blütenbestäubende Insekten an, zum Nachteil der ohnehin schon rückläufigen Wildkräuter am Feld- und Wegesrand.


Landwirte sind bedacht ihre Felder sauber zu spritzen. Ackerkräuter gibt es so gut wie nicht mehr. Die am Weg- und Waldrändern noch gedeihenden Wildkräuter werden bei der Konkurrenz durch den Raps nicht mehr von unseren Honigbienen beflogen. Dies gilt auch hier in den blühenden Haverforths Wiesen.


Jetzt treffe ich nur noch die bodenständigen Ackerhummeln an, welche fleißig die Wildkräuter betäuben. Auch der Löwenzahn wird von meinen Völkern nur dann beflogen wenn nicht gleichzeitig Raps in der Nähe blüht.


Der Raps ist nach längstens 3 Wochen verblüht.

Die Wildkräuter aber gehen in ihrem Bestand mehr und mehr zurück. Um dem entgegen zu wirken bedarf es einer ausreichenden Anzahl von Landschaftsbienenständen

im Vollfrühling